16.03.2025 | Baustein | publice | ap
1. Kulturtag PZRS in Würzburg
07.01.2025 | Baustein | mentis | hd
Werkzeuge der Freimaurer
Die Werkzeuge eines Freimaurers symbolisieren die ersten Schritte auf dem Weg der Introspektive, Selbsterkenntnis und der inneren Entwicklung. Diese dienen ihm als Metaphern für die Arbeit an sich selbst und die Veredelung des eigenen Charakters, im Streben nach einem harmonischen Leben.
03.12.2024 | Baustein | mentis | hd
Steinmetze am mittelalterlichen Bau
Die Freimaurerei leitet ihren Ursprung von den mittelalterlichen Gilden der Steinmetze ab, die für den Bau großer Kathedralen und anderer monumentaler Bauwerke verantwortlich waren. Diese Gilden waren organisierte Gemeinschaften von Handwerkern, die praktisches Wissen und Fähigkeiten durch Symbole und Rituale vermittelten. Sie schützten ihre Geheimnisse, um ihr Handwerk zu bewahren und die Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen.
Die Freimaurerei sieht sich als symbolische Fortsetzung dieser Tradition. Die Werkzeuge der Steinmetze – Winkelmaß, Zirkel und Hammer – wurden zu allegorischen Symbolen für moralisches und spirituelles Wachstum. Der Übergang von operativen Steinmetzen zu "spekulativen" Freimaurern im 17. und 18. Jahrhundert markierte den Wandel von einer rein handwerklichen zu einer philosophischen und ethischen Bewegung, die universelle Werte fördert.
12.11.2024 | Baustein | mentis | hd
Freimaurerei - eine Philosophie der Menschlichkeit
Die Freimaurerei gilt als Philosophie der Menschlichkeit, da sie universelle Werte wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität in den Mittelpunkt stellt. Durch ihre symbolischen Rituale und gemeinschaftlichen Zusammenkünfte schafft sie einen Raum für Kontemplation und Reflektion, in dem die Brüder an sich selbst arbeiten, ihre Charaktere formen und moralische Prinzipien vertiefen können.
Die Freimaurerei fordert ihre Mitglieder auf, über ihre eigene Rolle in der Gesellschaft nachzudenken und verantwortungsbewusst zu handeln, ohne dabei dogmatisch oder politisch festgelegt zu sein. Sie versteht Menschlichkeit als einen fortwährenden Prozess, der individuelles Wachstum und die Förderung des Gemeinwohls umfasst.
Als symbolischer und ethischer Bund verbindet die Freimaurerei Tradition mit der Suche nach Transzendenz und strebt danach, den "Tempel der Humanität" zu errichten – ein Idealbild einer besseren, von Mitgefühl und gegenseitigem Respekt geprägten Welt.
Beide Werke – Cervantes’ „Don Quijote“ und Eschenbachs „Parzival“ – lassen sich als Erzählungen von Heldenreisen lesen, die weit über die reine Abenteuererzählung hinausgehen. Sie thematisieren den Weg des Suchenden, die innere Transformation und die Suche nach einer höheren Wahrheit. Dabei ergeben sich in vielerlei Hinsicht Parallelen, auch aus masonischer Perspektive, die sich sowohl in der Gestalt der Protagonisten als auch in der Symbolik ihrer jeweiligen Questen widerspiegeln.
Eine Einladung, um über die Grenzen der rein äußeren Wahrnehmung hinauszublicken und den inneren, ggf. spirituellen Pfad als einen fortwährenden Prozess zu reflektieren – einen Weg, der geprägt ist von kontinuierlichem Lernen, der Akzeptanz der eigenen Unvollkommenheit und dem unerschütterlichen Glauben an das Potenzial des menschlichen Geistes. Diese Parallelen machen die Geschichten auch heute noch zu zeitlosen Allegorien der menschlichen Suche nach Wahrheit und Selbstverwirklichung.
23.04.2024 | Baustein | mentis | ap
Realität im Augenblick der selektiven Wahrnehmung und subjektiver Aufmerksamkeit
Mit Hinweis auf die individuelle Natur von Erkenntnis und Wahrheit veranschaulicht die Freimaurerei, dass jeder Mensch die Welt durch seinen eigenen Filter aus Erfahrungen, Überzeugungen und emotionalen Zuständen wahrnimmt. Symbole und Rituale der Freimaurerei dienen dabei als Werkzeuge, um die Aufmerksamkeit gezielt auf wesentliche Aspekte wie Selbsterkenntnis, Moral und Spiritualität zu lenken.
Durch selektive Wahrnehmung erkennen Freimaurer in den symbolischen Handlungen und Werkzeugen – etwa Winkelmaß, Zirkel oder Spitzhammer – nicht nur praktische, sondern tiefere ethische und philosophische Bedeutungen. Die subjektive Aufmerksamkeit während der rituellen Arbeit ermöglicht es jedem Bruder, individuelle Einsichten zu gewinnen und seine persönliche Realität im Licht freimaurerischer Werte wie Humanität und Wahrheit zu gestalten. So wird die Realität zu einem dynamischen Prozess der inneren Arbeit und Bewusstwerdung.
09.02.2024 | Baustein | plasmate | ap
Metamorphose des Parzival - biographischer Umbruch, charakterlicher Übergang und wandelndes Sinnbild
Parzival, die zentrale Figur in Wolfram von Eschenbachs Versroman, durchläuft eine tiefgreifende Metamorphose, welche die biographische Wendepunkte, charakterliche Entwicklungen und seine Rolle als wandelndes Sinnbild miteinander verbindet. Zu Beginn ist er ein naiver, unwissender Jüngling, geprägt von der Isolation im Umstand seiner kindlichen Abgeschiedenheit. Der biographische Umbruch beginnt mit seiner Entscheidung, Ritter zu werden, und markiert den Wendepunkt seiner Ablösung von der Mutter und seines Eintritts in die Gesellschaft.
Parzivals charakterlicher Übergang zeigt sich besonders in seinen Fehltritten, wie dem Totschlag eines Verwandten oder dem Schweigen auf der Gralsburg. Diese Fehler werden zur Grundlage seines Lernprozesses. Erst durch Reflektion und spirituelle Anleitung durch Trevrizent begreift er die Bedeutung von Mitgefühl und Demut.
Schließlich wird Parzival zum Sinnbild menschlicher Selbstfindung, indem er den Gral erringt und Verantwortung übernimmt, ein Symbol für die Vollendung der Seele durch Reifung und Überwindung.
05.01.2024 | Baustein | plasmate | ap
Parzival Werkstatt: Arbeit am rauen Stein - Herstellung der Parzival Gedenksteine
Baustein | mentis | ap
Von der Analogie der Gralssuche oder gohar al - der Perle der Weisheit und der masonischen Suche nach dem Licht der Weisheit, Schönheit und Stärke mit dem Ziel der Läuterung aus der Selbstbezogenheit durch volitionale Erkenntnis
Die drei genannte Konzepte betrachten die Überwindung der Selbstbezogenheit und die Erhebung des Individuums zu höherer Erkenntnis und Vervollkommnung.
Der Gral und die Perle der Weisheit stehen sinnbildlich für die Suche nach transzendenter Wahrheit und geistiger Erleuchtung. In der Freimaurerei entspricht dies dem Licht, das Weisheit, Schönheit und Stärke verkörpert. Diese Eigenschaften dienen als ethische Leitprinzipien und symbolisieren die harmonische Verbindung von Denken, Handeln und Schaffen.
Die Läuterung aus der Selbstbezogenheit erfolgt in der Freimaurerei durch volitionale Erkenntnis – den bewussten Willen zur Selbstreflexion, Selbsterkenntnis und dem Streben nach einer moralisch-ethischen Transformation. Rituale und Symbole wirken dabei wie Werkzeuge, die den Freimaurer auf diesem inneren Weg unterstützen, um das Ideal der Humanität zu erreichen.
Baustein | mentis | ap
Die Königliche Kunst im Spannungsfeld der Haupttugenden, der freien Künste und der freiheitlich-demokratischen Werte
Die Freimaurerei betrachtet die "Königliche Kunst" – die Arbeit an der inneren Vervollkommnung – als eine Synthese von Ethik, Bildung und gesellschaftlichem Engagement. Im Spannungsfeld der Haupttugenden, der freien Künste und freiheitlich-demokratischer Werte verbindet sie diese Elemente zu einem harmonischen Ideal. Die Haupttugenden wie Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung dienen Freimaurern als ethischer Kompass bei ihrer geistigen Arbeit und ihrem sozialen Handeln.
Die freien Künste – traditionell die sieben klassischen Disziplinen – stehen für Bildung und das Streben nach Erkenntnis, die in der Freimaurerei als essenziell für persönliche Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt gelten.
Freiheitlich-demokratische Werte wie Toleranz, Brüderlichkeit und Gleichheit spiegeln das soziale Ideal der Freimaurerei wider. Sie sieht sich als "Hüterin" dieser Werte, indem sie individuelle Freiheit mit Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft verbindet. Die Königliche Kunst wird so zur Brücke zwischen innerer Arbeit und einem äußeren Beitrag für eine bessere Gesellschaft.
24.12.2023 | Baustein | virtualis mundi | ap
Geburtsstunde unserer Internet-Präsenz - pzrs.org
Baustein | mentis | ap
Über die Entsprechung der Gralsburg, des Solomonischen Tempels und des Tempels der Humanität mit Bezug auf alte Mysterienschulen und moderne Geisteswissenschaften
Die Gralsburg, der Salomonische Tempel und der Tempel der Humanität erklären sich als symbolische Ausdrucksformen eines höheren Strebens nach Erkenntnis, Vollkommenheit und innerer Harmonie. In der Freimaurerei steht der Salomonische Tempel für die ideale Ordnung, Weisheit und spirituelle Struktur, die durch Selbsterkenntnis und moralisches Handeln aufgebaut wird.
Die Gralsburg repräsentiert die Suche nach dem Höchsten – dem "Gral" als Sinnbild transzendenter Wahrheit und Erleuchtung. Beide Symbole sind eng mit den alten Mysterienschulen verbunden, die geheimes Wissen über die menschliche Seele, Kosmos und Spiritualität lehrten. Der Tempel der Humanität vereint diese Konzepte, indem er das Streben nach einer harmonischen Weltordnung symbolisiert, basierend auf den Prinzipien der Toleranz, Brüderlichkeit und Aufklärung, wie sie auch in der modernen Geisteswissenschaft reflektiert werden. Freimaurer verbinden diese Ideen durch Rituale und Symbole, um das Ideal einer universellen Humanität zu verwirklichen.
28.11.2023 | Baustein | geometria | ap
Das Bijou der Loge Parzival zum roten Stein - Inspiration, Entstehung und Deutung der Elemente
15.11.2023 | Baustein | publice | ap
Gründung des Vereins Parzival zum roten Steyn e.V.
Baustein | mentis | ap
Parzival von Wolfram von Eschenbach - locus, tempus, genius
Wolfram von Eschenbachs Parzival ist ein mittelalterlicher Versroman, der die Reise des Helden Parzival erzählt, dessen locus zwischen der sagenhaften Gralsburg und den weiten Landschaften Europas wechselt. Im Kontext des frühen 13. Jahrhunderts wird Parzival als naiver junger Mann beschrieben, der von seiner Mutter fernab der Gesellschaft aufwächst und sich schließlich auf die Suche nach dem Gral begibt. Dabei begeht er Fehler, darunter das Versäumnis, die erlösende Frage auf der Gralsburg zu stellen.
Seine Entwicklung zum idealen Ritter und Gralskönig wird durch wiederholte Prüfungen und Begegnungen mit symbolischen Figuren geprägt, darunter Trevrizent, sein spiritueller Lehrer, und Feirefiz, sein Halbbruder. Parzivals genius – sein göttlicher Funke und Streben nach Vollkommenheit – wird durch den Dienst am Nächsten und die Suche nach Transzendenz entfaltet. Die Geschichte verbindet christliche Werte mit ritterlicher Tugend und dem Streben nach menschlicher und spiritueller Vervollkommnung.
30.08.2023 | Baustein | nomen | ap
Parzival zum roten Steyn - Namensgebung der Loge